„Stell Dir vor es ist Krieg und keiner muss hin“ – Cyber War-Diskussion

allein 2012 investieren die USA rund 700 Millionen US-Dollar in den Aufbau von Start-up-Unternehmen, die im Bereich der virtuellen Kriegsführung (Cyber War) tätig sind. Russland genoss den Besuch des „Verräters“ Edward Snowden sichtlich und Israel hat schon längst damit begonnen, die Begabtenförderung für den digitalen Krieg zu intensivieren.

Snowden deckte Prism für die Öffentlichkeit auf, in Frankfurt laufen Europas Datenstränge zusammen. Irgendwelche Auswirkungen? Erstaunlich, wie wenig NSA-Affäre und digitaler Warfare die letzte Bundestagswahl beeinflussten. Aufgabe der Privatsphäre, Wirtschaftsspionage oder Krieg? Was muss passieren, damit die Stimmen lauter werden und die ernstzunehmende Gefahr aus dem Netz realisiert wird?

Wenig zu hören in puncto „Cyber War“ ist auch von China. Dabei titelt Spiegel Online schon 2009 einen Bericht mit „Chinesische Hacker machen Jagd auf Datentechnik“. Äußerst interessiert zeigt sich das Land der aufgehenden Sonne auch in Sachen Drohnentechnik. Immense Anstrengungen werden unternommen, damit man von den USA lernen kann. Also doch gar nicht so zurückhaltend, sondern einfach nur heimlich, still und leise?

Die Montagsgesellschaft diskutiert dieses Thema mit den Experten

Herrn Prof. Dr. Günther Schmid M. A.
1985 bis 2012 im nachgeordneten Geschäftsbereich des Bundeskanzleramts mit Zuständigkeit für das Themenfeld Sicherheitspolitik und globale Fragen mit dem Schwerpunkt Asien/China, Professur für Internationale Politik und Sicherheitsfragen an der Beamtenhochschule München/Berlin 
und

Ulrich Wolf
NATO-Direktor und Generalleutnant a. D.

zum Thema:

Cyber War! Wie viel Sorgen müssen wir uns machen und welche Rolle fällt der aufsteigenden Supermacht China zu?

Termin
28. Oktober 2013, 19:30 Uhr
Veranstaltungsort
Villa Rothschild Kempinski
Im Rothschildpark 1
61462 Königstein im Taunus