Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik in Hessen

Im Vorfeld der Bundestagswahlen möchten wir unseren Fokus auf innerdeutsche Politik richten, speziell hier in Hessen. In diesem Kontext ist es uns eine große Freude, den Hessischen Staatsminister für Bundesangelegenheiten, Herrn Michael Boddenberg, begrüßen zu dürfen.

Ein so eng besiedeltes Land wie die Bundesrepublik Deutschland muß sich die Frage stellen, wie es infrastrukturell Wohlstand organisiert, wenn die dafür zu treffenden Maßnahmen mehr oder weniger große Minderheiten substantiell belästigen. Ein Beispiel dafür ist der Ausbau des Frankfurter Flughafens, von dem die ganze Region etwas hat, und auf der anderen Seite die Wohnqualität in den Regionen unterhalb der Einflugschneisen massiv gelitten hat.

Umgekehrt wird die Energiewende nur gelingen, wenn eine andere Minderheit Stromtrassen akzeptiert oder eine Verschandelung der Landschaft infolge von Windkrafträdern hinnimmt.

Schließlich nutzt ganz Deutschland Atomstrom. Nicht auszudenken, wenn die Erkundung eines neuen Endlagers den Raum um Ulm als Alternative nennt.

Wir diskutieren hierüber mit Michael Boddenberg, dem Hessischen Staatsminister für Bundesangelegenheiten, und Dr. Georg Allendorf, dem Leiter Real Estate, Alternatives und Real Assets Management der Deutschen Asset & Wealth Management.

Wie kann Hessen jetzt und in Zukunft erfolgreich sein und welche Opfer sind dafür zu erbringen? Politisch wie wirtschaftlich wird das Thema durch die beiden Referenten unter der Moderation von Dr. Stefan Knoll dargestellt.

Termin
16. September 2013, 19:00 Uhr
Veranstaltungsort
wird noch bekannt gegeben