"Schneller, schneller, weiter!" Beschleunigung und Zeitknappheit: Warum uns die Zeit zwischen den Fingern zerrinnt. Eine vorweihnachtliche Veranstaltung zum Innehalten

Mit der Erfindung der Uhr begann eine Epoche, die wir heute „Moderne“ nennen. Der Mensch löste sich vom durch die Natur vorgegebenen Lebensrhythmus, nahm zeitliche Abläufe selbst in die Hand und erschuf sich ein Modell scheinbar grenzenloser Planbarkeit.

Nicht erst mit der Digitalisierung ist die Beschleunigung zum Phänomen unserer Zeit geworden. Die Möglichkeiten, die sich in unserem Leben auftun, vermehren sich so rasant, dass man immer weniger davon umsetzen kann. Die Kluft zwischen den nicht gemachten Erfahrungen und den tatsächlich verwirklichten Wünschen wird immer größer. Das Versäumnis wird zum größten Widersacher einer gelungenen Lebensplanung.

Wir wenden unterschiedliche Strategien an, um die begrenzte Lebenszeit möglichst „effizient zu nutzen“ und keine Leerläufe entstehen zu lassen. Doch wie kann es sein, dass uns trotz der technischen und digitalen Neuerungen scheinbar immer weniger Zeit zur Verfügung steht? Hätte die technische Beschleunigung nicht dazu führen müssen, dass jeder Einzelne mehr Zeit hat?
 

"Schneller, schneller, weiter!" Beschleunigung und Zeitknappheit:
Warum uns die Zeit zwischen den Fingern zerrinnt.
Eine vorweihnachtliche Veranstaltung zum Innehalten


"Die Zeit vergeht nicht schneller als früher, aber wir laufen eiliger an ihr vorbei", dieser Satz wird George Orwell ("1984") zugeschrieben. Die Montagsgesellschaft nimmt sich Zeit, kurz vor Weihnachten innezuhalten. Mit Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft sprechen wir über die Zeit… und warum sie uns allen immer wieder zwischen den Fingern zerrinnt.

Es diskutieren:

Dr. Astrid von Luxburg, Geschäftsführerin und Chefredakteurin, GvL Kultur-Erlebnisse - Kultur & Veranstaltung Services, sowie Lehrbeauftragte an der University of Applied Sciences Frankfurt und der Hochschule Geisenheim, promovierte über Marcel Prousts »Auf der Suche nach der verlorenen Zeit«

Roland Hoefer, Stellv. Geschäftsleiter, Juwelier Bucherer, Frankfurt am Main

Radost Bokel, Schauspielerin und Darstellerin von „Momo“ in der gleichnamigen Verfilmung des Jugendbuch-Klassikers von Michael Ende

Maik Weiss, Geschäftsführer, Agent CS GmbH - Concierge Service

Bitte beachten Sie: Aufgrund der Sicherheitsauflagen bei Bucherer, ist der Einlass ohne vorherige Anmeldung sowie nach Beginn der Veranstaltung nicht möglich!

Termin
17. Dezember 2018, 19:45 Uhr
Veranstaltungsort
Juwelier Bucherer
Kaiserstraße 1
60311 Frankfurt am Main
Die Anmeldung wurde bereits geschlossen
Mitglieder können sich noch über info@montagsgesellschaft.de anmelden.